Abstimmung am 8. März 2026
Die Initiative „Arbeit muss sich lohnen“ wurde 2023 von der Jungen SVP und der Jungen FDP lanciert. Es geht dabei allerdings nicht darum, Arbeit höher zu entlohnen. Stattdessen geht es um den Abbau von Sozialhilfeleistungen. Die Initiative fordert, dass der Grundbedarf in der Sozialhilfe nach zwei Jahren ununterbrochenem Leistungsbezug pauschal um mindestens 5% gekürzt wird – mit acht definierten Ausnahmefällen. Damit werden Menschen weiter benachteiligt, die bereits sozial benachteiligt sind.
Der Initiative liegt die Annahme zugrunde, dass sich Arbeit derzeit nicht lohnt, weil die Sozialhilfeleistungen hoch seien. Allerdings sichert die Sozialhilfe lediglich das Existenzminimum, während Erwerbstätigkeit für Viele finanziell und sozial notwendig und erwünscht ist.
Hinzu kommt, dass eine Kürzung der Sozialhilfeleistungen für die Gemeinden bürokratischen und somit auch finanziellen Mehraufwand bedeuten würde.
Als Mitglied des Netzwerks Sozialer Aargau, und auch so als Verein, unterstützen wir also ein „NEIN“ zu den Sozialhilfekürzungen.
Für mehr Infos: Nein zu den Sozialhilfe Kürzungen – Sozialhilfe Kürzung Nein und Home – netzwerksozialeraargau